code your way

Unlock your potential!

Jugendliche
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Code your way - basic richtet sich an Lehrkräfte mit ihren Klassen

Code your way gibt Schüler*innen die Möglichkeit, coden aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen. Einerseits ermöglicht es Schüler*innen mit wenig oder keinen Programmierkenntnissen einen leichten Einstieg in das aktive Coden. Zudem zeigt es durch Einblicke in die Wirtschaft auf, hinter welchen Technologien Codes stecken und welche Berufe es in diesem Bereich gibt. Ein Kreativworkshop hilft ihnen, ihre Coding-Idee zu entwickeln und innovationfreudig zu denken. Nicht-schulische Lernorte und die Einbindung von Expert*innen sind wichtige Elemente des Programmes und bieten allen Beteiligten ein interessantes sowie abwechslungsreiches Umfeld. Durch die ganzheitliche Betrachtung schlägt code your way die Brücke vom Schulalltag in die Arbeitswelt - die Schüler*innen lernen coden, erkennen Zusammenhänge und bekommen Zukunftsperspektiven aufgezeigt.

Das erwartet die teilnehmenden Schüler*innen

In Kooperation mit dem DLR_School_Lab der Uni Augsburg bietet code your way einen Tag aktives Coden mit dem Thymio Lernroboter an. Eingebettet in eine „Mars-Story“, erklären Referent*innen der Uni Augsburg den Teilnehmenden die Funktionsweise des Thymio und die Programmiersprache Scratch.
Mit dem Auftrag, auf dem Mars zu landen, werden die Schüler*innen gleich zu Pionier*innen und Ingenieur*innen, die sich Gedanken machen, wie sie die knifflige Aufgabe lösen können. Hilfestellung, wenn es mal gar nicht weitergehen will, erhalten sie von den Expert*innen vor Ort. Am Ende kann ihr Mars-Roboter selbstständig seine Mission auf dem Mars ausführen. Da jubelt das Kontrollzentrum.

Dieser Tag findet normalerweise im DLR_School_Lab der Uni Augsburg statt. Der außerschulische Lernort regt die Schüler*innen in ihrer Kreativität an und motiviert zum Forschen. Die Schüler*innen lösen die Teamaufgaben selbständig, zerlegen die komplexe Logik in Teilschritte und schulen ihre Problemlösungskompetenz. Eine Präsentation der Ergebnisse rundet den Tag ab.
Der Thymio mit seiner Vielzahl an Sensoren und Aktoren ermöglicht eine spielerische und kreative Lernerfahrung. Die visuelle Benutzeroberfläche bietet einen niederschwelligen Einstieg ins Programmieren und spricht gleichermaßen Mädchen und Jungen an.

Mit den Erfahrungen und der Inspiration aus dem DLR_School_Lab machen sich die Schüler*innen als nächstes daran, eigene Aufgabenstellungen zu finden. Dafür hilft in der Startphase der Kreativworkshop von code your way. Mit externer Unterstützung formulieren die Schüler*innen jetzt gemeinsam Ideen, die in den nächsten Tagen oder Wochen umgesetzt werden. Vielleicht soll ein Joystick programmiert werden oder es entsteht ein Reaktionsspiel mit Hilfe von Kamera und Sensor? Hier sind den Ideen (fast) keine Grenzen gesetzt. Wie im echten Leben ist es aber wichtig, bei der Umsetzung die Ressourcen geschickt einzusetzen. Natürlich behalten die Jugendlichen im Auge, welche Technik in der Schule vorhanden ist.  Am liebsten würden sie gleich mit dem Coden loslegen.

 

Der Kreativworkshop wird in der Schule durchgeführt. Im zeitlichen Ablauf eignet sich der Kreativworkshop besonders gut, um eine Brücke zwischen dem Einstieg mit dem Thymio Lernroboter und der Weiterarbeit in der Schule mit der eigenen Technik zu schlagen. Der Workshop kann durch die Lehrkraft oder durch Externe moderiert werden. Ein Konzept für den Kreativworkshop gibt es hier unter cc-Lizenz zum kostenlosen Download. Als Zeitinvest für den Kreativworkshop empfehlen wir mindestens zwei Schulstunden. Arbeitsweisen, die die Schüler*innen dabei kennen-lernen, sind brainwriting, Perspektivenwechsel, Visualisierung und Präsentation sowie Feedback und Dokumentation. Weiterhin bietet sich der Kreativworkshop an, um den Schüler*innen moderne Arbeitsmethoden zu vermitteln wie z. B. Design Thinking.

Einen Beispielablauf sowie Arbeitsblätter finden Sie hier zum Download.

Die Schüler*innen sind nun vertieft ins Coden. In kleinen Teams haben sie sich im Kreativworkshop ihre eigenen Ziele gesetzt. Analysieren, tüfteln, ausprobieren, das ist jetzt gefragt. Wenn es mal nicht weiter geht, können vielleicht andere Schüler*innen helfen. Stimmt etwas mit dem Code nicht? Braucht es noch weitere Technik? Muss das eigene Ziel angepasst werden? Ist die Zeit zu knapp?
Schließlich wollen die Schüler*innen ihr tolles Ergebnis am Ende auch präsentieren. Das ganze Team ist gefragt, alles gut zusammenzufassen und bildlich aufzubereiten. Die Jugendlichen wollen ja beindrucken und zeigen, dass sie (fast) schon mit richtigen Programmierer*innen mithalten können.

Die Lehrkraft nutzt das geweckte Interesse, um Lehrplaninhalte der Informatik, z.B. prozessbezogene Kompetenzen wie Analysieren, Modellieren und Implementieren, zu vertiefen. Die Zusammenarbeit der Schüler*innen im Team stärkt zudem deren soziale Kompetenzen. Als fachübergreifende Bildungsziele sind vor allem die technische Bildung, die Medienkompetenz und auch der Einblick in berufliche Perspektiven in diesem Fachbereich zu nennen. Neben dem Fach Informatik besteht auch die Möglichkeit code your way interdisziplinär mit anderen Fächerkombinationen umzusetzen, z.B. in Natur und Technik, Physik oder als praxisnahe Projektarbeit in nahezu allen Schularten.  
Der Zeitumfang und die Hardware können selbst gewählt werden. Bestenfalls wird Hardware genutzt, die in der Schule bereits vorhanden ist. Code your way unterstützt bei Bedarf bei der Technikanschaffung.
Die Ergebnisse der Weiterarbeit werden dokumentiert z. B. im Rahmen einer Präsentation vor den Eltern oder als kleiner Film, den man beim Elternabend zeigen könnte.
Auf der Webseite von code your way werden sukzessive Hinweise zu Arbeitsmaterialien, Lehrkräftefortbildungen sowie Kontakte zu Expert*innen veröffentlicht.

Ein spannendes Unternehmen aus der Region ist angefragt und hat der Gruppe angeboten, ihr einen vertieften beruflichen Einblick zu geben. Die Schüler*innen entscheiden sich für ein Interview und bereiten den Termin vor. Sie überlegen, welche Fragen den Expert*innen im Unternehmen gestellt werden. Interessiert mehr, was die Expert*innen den ganzen Tag über machen? Oder welche Kompetenzen aufgrund des digitalen Wandels in der Arbeitswelt gefordert werden? Vielleicht ist es für sie aber auch interessant, den Expert*innen ihre Ideen samt Lösungen zu präsentieren? Wäre doch spannend, die Meinung dazu zu hören.
 

Um den Schüler*innen ein Gesamtpaket anzubieten, wird neben dem aktiven Coden und dem Kreativworkshop auch die Relevanz von coden in der Wirtschaft aufgezeigt. Dabei wird besonderer Wert darauf gelegt, greifbare Beispiele heranzuziehen. Eine Vielfalt an Angeboten mit unterschiedlichen Schwerpunkten ermöglicht es, individuell an die Bedürfnisse der Schüler*innen anzuknüpfen.

  • Sind die Jugendlichen beispielsweise in der Berufsfindungsphase bietet sich die Auswahl eines Jobtalks zu Berufsbildern oder zum Arbeitsalltag an.
  • Liegt die Präferenz dabei, den Jugendlichen aufzuzeigen, wo sich überall coding verbirgt, kann eine Unternehmensbesichtigung oder ein Input von Expert*innen gewinnbringend sein.

Um ein vielfältiges Angebot zu schaffen, baut code your way ein Netzwerk an Unternehmen auf, die ihre Expertise für die Schüler*innen zur Verfügung stellen.

"Ich bin überrascht, dass sich jetzt seit dem Besuch im DLR_School_Lab wirklich alle auf die Weiterarbeit im Unterricht freuen. Absolute Begeisterung bei den Schüler*innen."
- Herr Bauer, Lehrkraft

Das nachhaltige Interesse an Coden entsteht durch längeren und vielfältigen Kontakt mit dem Thema. Deshalb haben wir für Schüler*innen ein komplettes Programm entwickelt.

Der Roll-out von code your way findet aktuell im Raum Augsburg statt. Momentan können sich nur Schulen aus Augsburg oder Umgebung bewerben.

Liebe Lehrkräfte, wir freuen uns über Ihr Interesse und bitten Sie untenstehende Anmeldung auszufüllen.

Bitte geben Sie hier Ihren Wunschtermin bzw. bevorzugte Wochentage an
Bitte geben Sie an, mit welcher Klasse Sie teilnehmen möchten.
Für code your way - basic sind keine Vorkenntnisse nötig. Geben Sie hier bitte an, wenn Ihre Schüler*innen bereits im Unterricht gecodet haben.