Jugendliche gestalten nachhaltige Kunststoffe in Rosenheim
Wie lässt sich moderne Technik mit Umweltbewusstsein vereinen? Im kostenfreien Technik-trifft-Umwelt-Camp erhielten 12 Jugendliche bei der Kiefel GmbH und der TH Rosenheim praxisnahe Einblicke in nachhaltige MINT-Berufe und erprobten eigene Prototypen.
Eine Woche lang drehte sich für 12 Schülerinnen und Schüler alles um die Verbindung von MINT-Fächern, nachhaltigen Technologien und praktischer Berufsorientierung. Gemeinsam mit Experten der Kiefel GmbH sowie der Technischen Hochschule Rosenheim tauchten die Teilnehmenden in die Welt der polymerbasierten Materialien ein und erprobten zukunftsfähige Herstellungsverfahren.
Vom Bedienen eines Blasfolienextruders bis hin zum Thermoformen und der Herstellung von Flachfolien: Die Jugendlichen sammelten wertvolle Praxiserfahrung und erhielten direkte Einblicke in technische Ausbildungsberufe sowie duale Studiengänge. Neben dem fachlichen Know-how standen insbesondere Teamwork, Problemlösungskompetenz und der Austausch mit Fachkräften und Studierenden im Vordergrund.
„Die Technologien von morgen entstehen durch die Talente von morgen. Deshalb ist es uns wichtig, junge Menschen aus der Region früh für Technik zu begeistern und ihnen neue Perspektiven aufzuzeigen“, betont Matt Sieverding, CEO der Kiefel GmbH.
Zum Abschluss der Projektwoche präsentierten die Nachwuchstalente ihre Arbeitsergebnisse stolz vor Eltern, Lehrenden sowie Unternehmensvertretern.
Das Projekt ist ein Angebot der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e. V. Hauptförderer sind die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm; zudem wird das Format vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert.
Weitere Informationen zum Camp und dem Bildungsangebot finden Sie auf der Projektseite unter www.tezba.de/projekte/technik-trifft-umwelt-camp/