Grundschule in Uehlfeld holt die MINIPHÄNOMENTA ins Haus

Zwei Wochen lang verwandelte sich die Grundschule Veit vom Berg in ein Forscherlabor. Beim Projekt „MINIPHÄNOMENTA in Bayern“ erforschten die Grundschulkinder naturwissenschaftliche Phänomene völlig eigenständig – und luden am „Tag der Öffentlichkeit“ auch ihre Eltern zum Mitexperimentieren ein. 

Drei Grundschulkinder knien und stehen an einer hölzernen Experimentierstation und beobachten aufmerksam eine leuchtende Glühbirne unter einer Glaskuppel.

Warum bleibt ein Ballon in der Luft, wie entstehen Töne in Rohren und weshalb scheint eine Kugel aufwärts zu rollen? Mit genau solchen Fragen beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Veit vom Berg in Uehlfeld. Zwei Wochen lang standen in Klassenzimmern, Gängen und der Aula interaktive Stationen bereit, an denen die Kinder Phänomene rund um Schwerkraft, Luftdruck oder optische Täuschungen selbstständig austesten konnten. 

Das pädagogische Konzept der MINIPHÄNOMENTA setzt auf das Prinzip des eigenständigen Entdeckens: Ohne vorgegebene Erklärungen durch Erwachsene tüfteln die Schulkinder an den Stationen und entwickeln eigene Lösungsansätze. Das fördert nicht nur das Verständnis für MINT-Themen, sondern stärkt gleichzeitig Eigeninitiative und Selbstbewusstsein. Einen besonderen Höhepunkt bildete der „Tag der Öffentlichkeit“, an dem die gesamte Schulfamilie gemeinsam experimentierte. Ziel ist es, die beliebten Stationen nachhaltig nachzubauen und fest im Schulalltag zu verankern. 

Pro Schuljahr haben 12 bayerischen Grundschulen die Möglichkeit, an diesem Projekt zur frühen MINT-Förderung teilzunehmen. 

Weitere Informationen zum Projekt und den Angeboten finden Sie unter www.tezba.de/projekte/miniphaenomenta-weiterfuehrende-schulen/.

Fotographin: Dagmar Mauser

Drei Grundschulkinder knien und stehen an einer hölzernen Experimentierstation und beobachten aufmerksam eine leuchtende Glühbirne unter einer Glaskuppel.