Forschergeist in Arrach: Wenn die Grundschule zum Labor wird
An der Grundschule Arrach wird die Theorie zur Nebensache: Mit der „MINIPHÄNOMENTA in Bayern“ verwandelt sich die Schule in ein interaktives Forscherlabor. Ein Projekt, das den Entdeckergeist der Kinder weckt und die Schulfamilie nachhaltig zusammenbringt.
Schwerkraft, Luftdruck oder optische Täuschungen – an zahlreichen Experimentierstationen gehen die Schulkinder in Arrach derzeit ihren eigenen Fragen auf den Grund. Das Besondere: Erwachsene Erklärungen sind tabu, die Kinder forschen völlig eigenständig.
„Dies fördert ein tiefes Verständnis für die naturwissenschaftlichen Phänomene genauso wie das Selbstbewusstsein und die Eigeninitiative der Kinder“, erklärt Projektleiterin Elisa Franko.
Ein Projekt für die gesamte Schulfamilie
Ein Highlight des zweiwöchigen Projekts war der „Tag der Öffentlichkeit“ für Eltern und Gäste. Doch nach dem Abbau geht es weiter: Die Schulfamilie packt gemeinsam an, um die Stationen nachzubauen und dauerhaft in den Alltag zu integrieren.
Schulleiterin Bettina Späth ist begeistert: „Mit der Miniphänomenta schaffen wir Lernmomente, die Kinder nachhaltig begeistern. Dieses zukunftsweisende pädagogische Konzept stärkt kindliche Neugier, Kreativität und Lust am eigenen Entdecken. Wenn Kinder eigene Lösungen finden, wird Lernen lebendig.“
Frühe MINT-Bildung sichert die Fachkräfte von morgen
Pro Schuljahr können nur zwölf bayerische Grundschulen an dem Projekt teilnehmen. Für die Wirtschaft ist diese frühe Förderung ein wichtiger Baustein gegen den Fachkräftemangel.
Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm (Hauptförderer), betont: „Die Arbeitskräfte- und Fachkräftesicherung ist eine der großen Zukunftsaufgaben. Die MINIPHÄNOMENTA hilft den Kindern dabei, bereits in der Grundschule ihre Stärken und ihre Begeisterung für MINT-Themen zu entdecken. Dadurch ermöglicht sie die effektive Förderung junger Talente als Fachkräfte von morgen.“
Möchten Sie mehr über die MINIPHÄNOMENTA in Bayern erfahren? Alle Informationen finden Sie direkt unter www.tezba.de.
Fotografin: Bettina Späth