Code your way – das neue Bildungsprogramm für Dillingen
Die Schülerinnen und Schüler des Landkreises Dillingen können sich auf ein brandneues Angebot freuen: „Code your way“ ist ein Bildungsprogramm rund um das Thema Coding und Programmieren. Es fördert digitale Kompetenzen, weckt Interesse und deckt Talente auf. Am 17. Juni fand die offizielle Auftaktfeier mit Ehrengästen und Projektbeteiligten im BayernLab Dillingen statt.
Code your way ist ein Programm der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern“ im Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw) e.V. Die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm unterstützen das Projekt als Hauptförderer.
Am 17. Juni fiel der offizielle Startschuss: Mit code your way ist der Landkreis Dillingen nun um ein innovatives digitales Bildungsangebot reicher. Mitgefeiert haben Ehrengäste aus Politik, Wirtschaft und Bildungswesen.
Code your way verfolgt das Ziel, Jugendliche in ihrem digitalen Know-how zu stärken. Es kombiniert aktives Coden, kreative Projektarbeit und Einblicke in die Berufswelt.
Future Skills fördern – für die Arbeitswelt von morgen
Das Programm schafft umfangreiche Lernerlebnisse in einem Bereich, der für unser zukünftiges Berufsleben immer mehr an Bedeutung gewinnt.
So begründet auch Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm, das Engagement: „Durch die Digitalisierung der Arbeitswelt wird für Beschäftigte das Programmieren künftig eine Schlüsselkompetenz. Wir müssen junge Menschen dabei unterstützen, diese Fähigkeit frühzeitig zu lernen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. Genau hier setzt das Programm code your way der Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern an. Code your way unterstützt Schülerinnen und Schüler auf innovative Weise, ihre digitalen Fertigkeiten zu erproben und spielerisch an ihren ‚future skills‘ zu arbeiten. Darum unterstützen wir das Projekt gerne als Hauptförderer.“ Dieser Mission von code your way haben sich starke Partner aus der Region angeschlossen.
Mit vereinten Kräften für den Landkreis
Das neue Bildungsangebot wurde dank der aktiven Mitwirkung regionaler Kooperationspartner umgesetzt. Seit der ersten Stunde mit dabei ist das Staatliche Berufliche Schulzentrum Höchstädt a.d. Donau. Sie ist als Pilotschule maßgeblich an der Etablierung des Programms im Landkreis beteiligt – sogar ehrenamtlich. Auch das BayernLab Dillingen hat mit großen Engagement mitgearbeitet. Landrat Markus Müller zeigt sich stolz über die erfolgreiche Etablierung des Programms: "Mit code your way haben wir gemeinsam einen echten Mehrwert für die Nachwuchsförderung in unserem Landkreis geschaffen. Unsere Schülerinnen und Schüler erhalten einen besonders niederschwelligen Zugang zu diesem zukunftsrelevanten Thema – jeder und jede kann mitmachen und dabei persönliche Talente entdecken. Gleichzeitig danke ich den Lehrkräften für ihre Mitwirkung bei dieser Kooperation.“
Auftakt erfolgreich: Jetzt heißt es mitmachen!
Das Staatliche Berufliche Schulzentrum Höchstädt a.d. Donau ist vorangegangen: Als erste teilnehmende Berufsschule überhaupt bietet sie das Programm auch mit Migrationsklassen gezielt in den Berufsintegrationsklassen an, wovon die Schülerinnen und Schüler enorm profitieren.
Gefolgt ist die Josef-Anton-Schneller-Mittelschule Dillingen a.d. Donau, die ebenfalls Schulklassen auf Coding-Reise schickt. Jetzt sind alle weiterführenden Schulen herzlich eingeladen, aktiv zu werden und sich anzumelden!
Auch regionale Unternehmen sind willkommen, sich zu engagieren und den Teilnehmenden die digitalisierte Arbeitswelt näher zu bringen.
„Wir möchten das Netzwerk rund um code your way immer weiter ausbauen und langfristig im Landkreis Dillingen verankern. Das haben wir im Raum Augsburg bereits geschafft.“, so Michael Mötter, stellv. Geschäftsführer des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. Der Landkreis Dillingen ist nach der A³-Region Augsburg die zweite Region, in der das Erfolgsprojekt umgesetzt wird.
Weitere Informationen finden Sie auf www.tezba.de/projekte/code-your-way
Fotograf: Karl Aumiller