MI(N)Tgedacht- Module

Magic Moments, Design Thinking und Computational Thinking
KiTa, Hort und Grundschule
Au dem Bild sind drei Puzzlestücke miteinander verpuzzelt. Auf dem türkisen Puzzlestück steht Magic Moments, auf dem hellblauen Puzzlestück steht Design Thinking und auf dem dritten Puzzelstück steht Computational Thinking

 

MI(N)Tgedacht-Module

Die kostenfreien MI(N)Tgedacht-Module umfassen drei Online-Fortbildungseinheiten für pädagogische Fach- und Lehrkräfte. Sie bieten praxisnahe Impulse zur Gestaltung und Begleitung ko-konstruktiver Bildungsprozesse in der MINT-Bildung.

Die Module können einzeln, sowohl zur Vertiefung der MINT-Bildungserlebnisreise im Projekt „Es funktioniert?!", als auch unabhängig davon als eigenständige Fortbildung gebucht werden.

Informieren Sie sich hier zu den Inhalten und Terminen.  Melden Sie sich rechtzeitig über das Online-Formular an, denn die Plätze sind begrenzt. Mit der Anmeldebestätigung senden wir Ihnen auch den Einwahl-Link.

Inhalt und Ziele der Module

Auf dem Foto ist ein Mädchen zu sehen, das eine grüne Glühbirne in der Hand hält und diese sehr aufmerksam betrachtet. Daneben sitzt ein Junge, dessen Blick auch auf diese Glühbirne gerichtet ist.

Magic Moments: Magische Momente und Lerngelegenheiten beobachten & erkennen

Wie können Sie Lerngelegenheiten und „Magische Momente“ im pädagogischen Alltag erkennen, aufgreifen und begleiten?

Ausgehend von den Grundbedürfnissen der Kinder erhalten Sie Einblicke in die Beobachtung und Analyse von Lerngelegenheiten anhand von Lerndispositionen. Darüber hinaus zeigen wir auf, wie Beobachtung, Interaktion und Dokumentation zusammenspielen und welche Rolle Gespräche auf Augenhöhe für die Begleitung von Lernprozessen spielen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Lerngeschichten. Sie erfahren, wie diese dazu beitragen können, individuelle und gemeinschaftliche Lernprozesse sichtbar zu machen. Diese Fortbildung unterstützt Sie dabei, einen neuen Blick auf das Lernen von Kindern zu entwickeln und Lernprozesse bewusster wahrzunehmen, zu begleiten und sichtbar zu machen.

Inhalt
  • Was sind  Lerngelegenheiten und magische Momente und wie entstehen sie? Von den Grundbedürfnissen der Kinder bis zur Analyse von Lernprozessen anhand von Lerndispositionen.
  • Beobachtung – Interaktion – Dokumentation: Wie und in welcher Reihenfolge?
  • Möglichkeiten der Interaktion: Was macht den Unterschied bei Gesprächen auf Augenhöhe?
  • Was sind Lerngeschichten und welche Bedeutung haben sie?
  • Vom individuellen Lernen zum gemeinschaftlichen Lernen mit einem gemeinsamen Ziel: Wie können diese Lernprozesse in einer Lerngeschichte dokumentiert werden?
Ziele
  • Wahrnehmen und Erkennen von Lerngelegenheiten und magischen Momenten.
  • Lerngelegenheiten mit Hilfe der Lerndispositionen bewerten und analysieren.
  • Dialoge auf Augenhöhe gestalten und Gesprächswerkzeuge nutzen, um Denk- und Lernprozesse von Kindern zu vertiefen.
  • Lerngeschichten als Instrument zur Beobachtung, Dokumentation und Reflexion einsetzen.
  • Reflexion und ggf. Neubewertung des Lernens: ein neuer Blick auf das Kind, der Ressourcen und Stärken in den Mittelpunkt stellt, nicht Schwächen und Förderbedarfe.
  • Eine Lerngeschichte erzählen oder schreiben können 
Auf dem Foto ist ein Mädchen zu sehen, das eine grüne Glühbirne in der Hand hält und diese sehr aufmerksam betrachtet. Daneben sitzt ein Junge, dessen Blick auch auf diese Glühbirne gerichtet ist.

Auf diesem Bild sieht man Kinder an großen Plakaten, die an der Wand kleben. Sie finden gemeinsam Ideen für ihren Prototypen und diese Ideen werden mit Post it´s auf das Plakat geklebt.

Design Thinking: Kreative Lernprozesse strukturieren und ko-konstruktiv begleiten

Wie lassen sich die Fragen, Ideen und Wünsche von Kindern aufgreifen und gemeinsam zu Antworten und Lösungen weiterentwickeln? In dieser Online-Fortbildung lernen Sie Design Thinking als einen kreativen und strukturierten Prozess kennen, mit dessen Hilfe Sie Lernprozesse strukturiert und ko-konstruktiv begleiten können.

Sie erleben einen vollständigen Design Thinking-Prozess aus der Perspektive der Lernenden, erproben vielfältige Methoden für die Praxis und reflektieren deren Einsatz in Krippe, Kita, Hort und Grundschule. Interaktive Übungen zu Empathie, Kreativität und gemeinsames Denken stimmen Sie auf die nächsten Prozessschritte ein.

Inhalte
  • Einführung in die Grundprinzipien und die Methodik des Design Thinking.
  • Durchführung eines vollständigen Design Thinking-Prozesses.
  • Vertiefung der sechs Phasen (Prozessschritte) anhand praxisnaher Gruppenarbeiten.
  • Interaktive Warm-ups zur Förderung von Empathie, Kreativität und Ideenentwicklung.
  • Kennenlernen und Erproben von Methoden für die einzelnen Prozessschritte.
  • Reflexion der eigenen Lernerfahrungen und Übertragung in die pädagogische Praxis.
Ziele:
  • Lern- und Bildungsprozesse strukturiert planen, moderieren und ko-konstruktiv begleiten.
  • Perspektiven von Kindern bewusst einnehmen und Perspektivwechsel fördern.
  • Prozesse des gemeinsamen Denkens und Verstehens (Sustained Shared Thinking) anregen.
  • Dialoge auf Augenhöhe gestalten und Kinder aktiv in Entscheidungsprozesse einbeziehen.
  • Eine wertschätzende Feedback- und Fehlerkultur als Grundlage für Lernen und Entwicklung etablieren.
  • Methoden des Design Thinking gezielt einsetzen, um gemeinsame Verstehens- und Lösungsprozesse zu unterstützen.
  • Kinder dabei begleiten, kreative Ideen zu entwickeln, zu erproben und weiterzuentwickeln.
Auf diesem Bild sieht man Kinder an großen Plakaten, die an der Wand kleben. Sie finden gemeinsam Ideen für ihren Prototypen und diese Ideen werden mit Post it´s auf das Plakat geklebt.

blaue und orange Karten mit Symbolen müssen in eine logische Anordnung gebracht werden

Computational Thinking: Logisch - algorithmische Lernprozesse steuern und ko-konstrukiv begleiten

Wie lassen sich Fragen, Ideen und Wünsche gemeinsam mit Kindern logisch, algorithmisch steuern? In dieser Online-Fortbildung lernen Sie Computational Thinking als einen Denk- und Handlungsansatz kennen, mit dessen Hilfe Sie Lernprozesse logisch und algorithmisch steuern und ko-konstruktiv begleiten können. Dabei geht es um die Fähigkeit, Probleme zu analysieren, Muster zu erkennen, Informationen zu strukturieren und daraus gemeinsam Lösungswege zu entwickeln. Sie erleben einen vollständigen Computational Thinking-Prozess aus der Perspektive der Lernenden, erproben Methoden für die Praxis und reflektieren deren Einsatz in Krippe, Kita, Hort und Grundschule. Interaktive Übungen zur Mustererkennung, Strukturierung von Informationen und zum logischen Denken stimmen Sie auf die einzelnen Prozessschritte ein. 

Inhalte
  • Einführung in die Grundprinzipien und die Methodik des Computational Thinking.
  • Durchführung eines vollständigen Computational Thinking-Prozesses.
  • Vertiefung der einzelnen Prozessschritte anhand praxisnaher Gruppenarbeiten.
  • Interaktive Warm-ups zur Förderung von Mustererkennung, Strukturierung von Informationen und logischem Denken.
  • Kennenlernen von Methoden zur Zerlegung von Problemen, Mustererkennung, Abstraktion und Entwicklung von Lösungswegen.
  • Reflexion der eigenen Lernerfahrungen und Übertragung in die pädagogische Praxis.
Ziele
  • Lernprozesse logisch-algorithmisch steuern und ko-konstruktiv begleiten.
  • Prozesse des gemeinsamen Denkens und Verstehens (Sustained Shared Thinking) anregen.
  • Dialoge auf Augenhöhe gestalten und Analyse- und Entscheidungsprozesse moderieren.
  • Eine wertschätzende Feedback- und Fehlerkultur als Grundlage für Lernen und Entwicklung etablieren.
  • Methoden des Computational Thinking gezielt einsetzen, um gemeinsame Verstehens- und Problemlöseprozesse zu unterstützen.
  • Kinder dabei begleiten, Muster zu erkennen, relevante Informationen herauszufiltern und Lösungswege zu entwickeln.
  • Vorausschauendes, strukturiertes und reflektiertes Denken bei Kindern fördern.
blaue und orange Karten mit Symbolen müssen in eine logische Anordnung gebracht werden