Mit Robotern die Zukunft gestalten: Computational Thinking
Wie bringt man einem Roboter bei, Hindernisse eigenständig zu umgehen? Bei den zweitägigen Workdays an der Comenius-Mittelschule Töging schlüpften Jugendliche in die Rolle von Programmierer*innen – und erlernten spielerisch eine der wichtigsten digitalen Zukunftskompetenzen.
Lösungsorientiertes Denken, Teamwork und ein Gespür für moderne Informatik standen im Mittelpunkt, als die Bildungsinitiative Technik – Zukunft in Bayern an der Comenius-Mittelschule in Töging gastierte. An zwei intensiven Praxistagen drehte sich alles um die sogenannte Methode des Computational Thinking.
Beim Computational Thinking geht es darum, komplexe Aufgabenstellungen systematisch zu zerlegen, Muster zu erkennen und daraus klare Handlungsanweisungen – sogenannte Algorithmen – für Maschinen zu formulieren. Die Schülerinnen und Schüler wandten diese Denkweise direkt in der Praxis an: Mit großem Eifer programmierten sie kleine Thymio-Roboter und bereiteten sie darauf vor, selbstständig einen kniffligen Parcours mit verschiedenen Hindernissen zu bewältigen.
Neben logischem Denken waren vor allem Kreativität und Zusammenarbeit gefragt, um die Abläufe der Roboter immer weiter zu optimieren. Die Jugendlichen sahen den Erfolg ihrer Arbeit sofort vor Augen – ein Schlüsselerlebnis, das die digitale Souveränität stärkt und ein tiefes Verständnis für das Zusammenspiel von Mensch und Maschine vermittelt. Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie praxisnahe MINT-Bildung Begeisterung für technische Berufe weckt.
Fotographin: Cristina Beck