Berufe mit Zukunft

Sonne, Hitze, neugierige Blicke oder Energieverbrauch – moderne Rollläden und Sonnenschutzsysteme können mehr, als nur Fenster abzudunkeln. Als Rollladen- und Sonnenschutzmechatronikerin bzw. Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker planst, montierst und reparierst du Systeme, die Gebäude komfortabler, sicherer und energieeffizienter machen. Dabei verbindest du Handwerk, Technik, Elektronik und Digitalisierung.

Was macht man als Rollladen- und Sonnenschutzmechatroniker [m/w/d]?

Ein Mann steht vor einem Fenster und montiert einen Rollladen.

Du stellst Rollläden, Jalousien, Markisen und andere Sonnenschutzanlagen her, montierst sie vor Ort und sorgst dafür, dass sie zuverlässig funktionieren. Dabei arbeitest du mit verschiedenen Materialien und modernen Maschinen und baust auch elektrische oder elektronische Steuerungen ein.

Je nach Auftrag können die Anlagen per Schalter, Fernbedienung oder automatisch gesteuert werden. So entstehen zum Beispiel Sonnenschutzsysteme, die sich abhängig von Licht, Temperatur oder Wetter selbstständig anpassen.

Ein Mann steht vor einem Fenster und montiert einen Rollladen.

Was lernt man in der Ausbildung?

Die duale Ausbildung dauert drei Jahre. Du lernst, wie Rollläden, Jalousien, Markisen, Tore und weitere Sonnenschutzsysteme geplant, hergestellt, montiert und gewartet werden. Dabei beschäftigst du dich mit unterschiedlichen Werkstoffen, Bearbeitungsverfahren und dem Einsatz von Werkzeugen und Maschinen.

Ein wichtiger Bestandteil ist außerdem die Elektro- und Steuerungstechnik. Du lernst, Antriebe und Steuerungen zu installieren, elektrische Komponenten anzuschließen und Sonnenschutzanlagen einzustellen. Auch das Lesen technischer Unterlagen, das Prüfen von Anlagen und die Fehlersuche gehören zur Ausbildung.

Was sind deine Aufgaben?

Du berätst Kunden, nimmst Maße und planst passende Rollladen- und Sonnenschutzsysteme. Anschließend fertigst oder bearbeitest du Bauteile, montierst die Anlagen vor Ort und installierst Antriebe sowie Steuerungs- und Sicherheitseinrichtungen.

Auch Wartung und Reparatur gehören zu deinem Arbeitsalltag. Du suchst Fehler, tauschst defekte Bauteile aus und stellst sicher, dass die Anlagen wieder zuverlässig funktionieren. Dabei arbeitest du sowohl in Werkstätten als auch auf Baustellen und bei Kunden vor Ort.

Das solltest du mitbringen!

  • Du solltest Spaß daran haben, Dinge zusammenzubauen, zu montieren und technische Lösungen zu finden.
  • Mechanik, Elektronik und Steuerungstechnik gehören zum Berufsalltag – du solltest neugierig darauf sein, wie diese Systeme funktionieren.
  • Beim Ausmessen und Montieren kommt es auf präzises Arbeiten an, damit später alles passt und zuverlässig funktioniert.
  • Du arbeitest mit Werkzeugen, Maschinen und verschiedenen Materialien und solltest gerne praktisch arbeiten.
  • Da du häufig bei Kunden vor Ort bist, solltest du offen und freundlich auftreten können.
  • Wenn eine Anlage nicht funktioniert, musst du die Ursache finden und eine passende Lösung entwickeln.
  • Lust auf Abwechslung: Du arbeitest nicht nur in der Werkstatt, sondern auch auf Baustellen und im Freien.

Wie sind die Karriereaussichten?

Nach der Ausbildung kannst du in Betrieben des Rollladen- und Sonnenschutztechniker-Handwerks, im Fenster- und Fassadenbau oder in verwandten Bereichen arbeiten. Durch die zunehmende Bedeutung von Energieeffizienz, automatisiertem Sonnenschutz und Smart-Home-Technologien entstehen spannende Einsatzmöglichkeiten.

Mit Weiterbildungen kannst du dich beispielsweise zum Rollladen- und Sonnenschutztechnikermeister weiterentwickeln und später auch einen eigenen Betrieb führen. Auch Weiterbildungen im Bereich Elektrotechnik, Gebäudetechnik oder Steuerungstechnik sind möglich. Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung kommt außerdem ein Studium infrage.