Berufe mit Zukunft

Klimawandel, Umweltverschmutzung und Ressourcenknappheit sind große Themen unserer Zeit. Im Studiengang Geoökologie lernst du, wie natürliche Systeme – von Böden und Gewässern bis hin zu Klima und Ökosystemen – funktionieren. Du verbindest Naturwissenschaften mit moderner Technik, um Umweltprobleme zu analysieren und nachhaltige Lösungen zu erarbeiten.

Was macht man eigentlich als Geoökologe [m/w/d]?

Eine Frau mit weißem Kittel und Brille schaut durch ein Mikroskop. Im Hintergrund arbeitet ein Mann

Geoökologen beschäftigen sich mit der Umwelt in all ihren Zusammenhängen. Sie untersuchen, wie Mensch, Natur und Technik zusammenwirken und welche Auswirkungen Umweltveränderungen auf Ökosysteme haben. Dabei arbeiten sie mit Messgeräten, Umweltmodellen, Laboranalysen und Geodaten. Ihr Ziel ist es, Umweltprozesse zu verstehen und nachhaltige Konzepte für den Natur- und Klimaschutz zu entwickeln.

Eine Frau mit weißem Kittel und Brille schaut durch ein Mikroskop. Im Hintergrund arbeitet ein Mann

Im Studium der Geoökologie lernst du die naturwissenschaftlichen Grundlagen von Umweltprozessen. Dazu gehören Fächer wie Geologie, Bodenkunde, Hydrologie, Klimatologie, Chemie, Ökologie und Umweltinformatik.

Du arbeitest mit Messgeräten, führst Geländepraktika durch, analysierst Proben im Labor und lernst, Umweltmodelle zu erstellen. Auch Themen wie Umweltmonitoring, Risikobewertung, Naturschutz, Nachhaltigkeit und Klimawandel stehen auf dem Plan. Das Bachelorstudium dauert in der Regel 6–7 Semester.

Was sind deine Aufgaben?

Du sammelst und analysierst Geodaten, entwickelst Softwarelösungen und wertest Umweltmessungen aus. Außerdem analysierst du Böden, Wasser, Luft und Ökosysteme. Du führst Geländeuntersuchungen durch, entnimmst Proben und untersuchst sie im Labor. Darüber hinaus arbeitest du mit digitalen Modellen, wertest Klimadaten aus und entwickelst Konzepte für Umwelt- und Naturschutzprojekte. Je nach Schwerpunkt kannst du auch in der Umweltplanung, Risikobewertung oder Klimaforschung tätig sein.

Das solltest du mitbringen!

  • Interesse an Umwelt, Natur und Nachhaltigkeit
  • Spaß an Biologie, Chemie, Geografie und Mathe
  • Lust auf Feldarbeit, Laborarbeit und Datenauswertung
  • Genaues Arbeiten und analytisches Denken
  • Motivation, aktiv etwas für den Planeten zu tun

Wie sind die Karriereaussichten?

Die Berufschancen sind sehr gut, denn Umwelt- und Klimaschutz gewinnen zunehmend an Bedeutung. Geoökologen sind beispielsweise in Umweltbehörden, Ingenieurbüros, Forschungsinstituten, Naturschutzorganisationen oder in der Energie- und Wasserwirtschaft tätig.

Mit einem Masterstudium kannst du dich weiter spezialisieren, beispielsweise in den Bereichen Umweltmanagement, Klimaforschung, Nachhaltigkeitswissenschaften oder Umweltplanung. Auch Tätigkeiten in der Beratung, in der Forschung oder in internationalen Umweltprojekten sind möglich.