Regionaler Dialog zur frühen MINT-Bildung- digital!

Nach den Sommerferien  zeichnete sich immer deutlicher ab, dass unser regionaler Dialog nicht als Präsenzveranstaltung an der Uni Augsburg stattfinden kann. Doch wie kann man eine Veranstaltung digital umsetzen, die den persönlichen Austausch als Grundlage hat? Das Team der MINT-Region A3 an der Uni Augsburg, Frau Dr. Menner und Frau Burger,  hatten die Lösung für uns. Nach einer kurzen Vorstellung des Videokonferenzsystems „Zoom“ und den methodischen, digitalen Möglichkeiten innerhalb dieser Plattform, waren wir begeistert. Schnell entwickelten wir einen ersten Programmablauf und passten ursprünglich geplante Inhalte an das digitale Format an. Die erneute Teilnehmer*innen-Akquise war erfolgreich. Gemeinsam  mit MINT-Managerinnen und MINT-Koordinatorinnen aus ganz Bayern, Vertreter*innen aus Bildungseinrichtungen- und Instituten (Hochschule, Universität, Fachakademie, Grundschule und Kitas, IFP und IJF) und weiteren MINT-Akteur*innen konnten wir am 22.10.2020 den ersten digitalen Regionalen Dialog umsetzen.
Wir starteten mit der Vorstellung unseres neuen Teams zur Frühe MINT-Bildung, unserer Philosophie und unserer Projekte Es funktioniert ?! und MINIPHÄNOMENTA in Bayern. In der anschließenden virtuellen Kaffeepause kam es zu sehr interessanten Gesprächen. Der darauf folgende Impulsvortrag von Herrn Prof. Dr. Stummbaum, Lehrstuhl für Angewandte Geistes- und Naturwissenschaften, Hochschule Augsburg, inspirierte und animierte zu „MINT neu denken“. Anstatt beim World-Cafè auf Brown-Paper auf Tischen zu schreiben, wurde dann in Break-out-Rooms auf Jamboards zu aktuellen Fragen, wie zum Beispiel „Kann forschendes Lernen mit digitalen Medien funktionieren?“ oder: „Welche Konzepte lassen sich in Zeiten der Corona-Pandemie gut umsetzen?“, Wissen zusammengetragen. Ein weiterer Höhepunkt war das gemeinsame Forschergespräch, in das uns Eva Hinterhuber aus dem Projektteam der MINIPHÄNOMENTA  theoretisch einwies und anschließend praktisch mit den Teilnehmer*innen durchführte. Dazu hatte jede*r im Vorfeld eine Materialliste für ein kleines Experiment erhalten, das nun zusammen erforscht wurde. Zum Abschluss fand anhand kurzer, digitaler Projektvorstellungen auch ein „Marktplatz“ von empfehlenswerten Angeboten von MINT-Akteure in Schwaben statt. Alles in allem ein sehr gelungener, abwechslungsreicher, digitaler Tag, der Lust auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr macht!