Die MINIPHÄNOMENTA zu Besuch in Weißenstadt

An der Grundschule Weißenstadt ist das "Forscherfieber" ausgebrochen! Seit letzter Woche wird an den Experimentierstationen der MINIPHÄNOMENTA gestaunt, experimentiert und fleißig naturwissenschaftlich-technische Phänomene erforscht. Am Tag der Öffentlichkeit wurden auch Eltern, Gäste und Pressevertreter vom Fieber angesteckt!

Am Samstag, 19.01.2019, hatte die Öffentlichkeit Gelegenheit die rund 50 Stationen der MINIPHÄNOMENTA in Bayern zu entdecken und mit den Grundschulkinder die Welt der Physik und Mechanik spielerisch zu erfahren. Zum Beispiel, dass eine Kerze Luft zum Brennen braucht oder dass Pendel immer in selben Mustern schwingen und auch, dass es tanzende Wasserteufel gibt.

Die Stationen stehen für zwei Wochen überall im Schulhaus verteilt und können in den Pausen, vor und nach der Schule, sowie in eigenen Experimentierstunden entdeckt werden. Die Lehrer fungieren bei diesem Projekt als zurückhaltende Lernbegleiter und lassen die Kinder ihre eigenen Hypothesen entwickeln, Lösungswege entdecken und Zusammenhänge finden.

Von den Kinder und ihrem Wissen zeigten sich am Tag der Öffentlichkeit neben Eltern und Schulleiterin Ulla Sturm auch die Ehrengäste wie Patrick Püttner vom Hauptförderer bayme vbm, Gerald Schade, Stellvertreter des Landrats im Landkreis Wunsiedel, Günter Tauber, Schulamtsdirektor des Schulamtes im Landkreis Wunsiedel und Frank Dreyer, erster Bürgermeister der Stadt Weißenstadt und ebenso die anwesende Presse sehr beeindruckt. Einen kurzen Eindruck bekommen Sie direkt auf der Homepage der Schule: www.grundschule-weissenstadt.de/miniphaenomenta

Noch ist die MINIPHÄNOMENTA zu Besuch, aber schon am Samstag zieht sie weiter. Doch zum Projekt gehört es auch, dass im Nachgang einzelne Stationen mit Hilfe von Eltern und lokalen Unternehmen nachgebaut werden. Ziel ist es die Stationen den Schülerinnen und Schülern an der Grundschule Weißenstadt in Zukunft zum Experimentieren zur Verfügung zu stellen und so das Forschen zum festen Bestandteil des Schulalltags zu machen.

Zur MINIPHÄNOMENTA in Bayern

Die MINIPHÄNOMENTA in Bayern ist seit 2007 fester Bestandteil der Bildungsinitiative "Technik-Zukunft in Bayern 4.0" und hat seitdem über 180 Grundschulen bayernweit besucht. Wer das Forschen an den selbst gebauten Stationen nachhaltig in den Schulalltag einbinden konnte, kann in Bayern mit dem Titel "MINIPHÄNOMENTA-Schule" ausgezeichnet werden. Ein Titel, der deutschlandweit bisher einmalig ist.

Entwickelt und fachlich begleitet wird die MINIPHÄNOMENTA von der NORDMETALL-Stiftung und der Universität Flensburg.

Mehr dazu unter MINIPHÄNOMENTA in Bayern