Vorbereitung auf das Zeitalter der intelligenten Maschinen

Drei Tage Probleme lösen, mit Robotern kommunizieren – und Zukunftsvisionen entwerfen. In Sauerlach fanden vom 29. bis 31. Juli 2019 die ersten „Computational Thinking Workdays“ für Schüler*innen statt.

Künftig werden wir immer häufiger auf intelligente Maschinen treffen – privat und beruflich. Wie müssen wir unser eigenes Denken strukturieren, um uns mit ihnen zu verständigen? Wie beeinflusst unser Denken die Entwicklung von Robotern? Und werden Maschinen eines Tages nicht nur menschliche Tätigkeiten ausführen, sondern Menschen ersetzen? Bei den ersten „Computational Thinking Workdays“ des Bildungswerks der Bayerischen Wirtschaft e. V. auf dem MittelstandsCampus in Sauerlach gingen 18 Schüler*innen der 8. bis 11. Klasse solchen Fragen drei Tage lang nach. In der Interaktion mit dem lernfähigen Industrieroboter „Panda“ setzten die 13- bis 17-Jährigen die Theorie in die Praxis um. In Diskussionen in der Gruppe, mit Fachleuten und Gästen entwickelten sie zudem eine Vision für das Zeitalter der intelligenten Maschinen, dessen Beginn wir gerade erleben.

Cristina Beck, die Projektleiterin Digitale Bildungsprojekte beim Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft, erklärt: „Computational Thinking ist eine Zukunftskompetenz. Die Jugendlichen lernen Problemstellungen zu analysieren – und sie verstehen, wie wichtig Moral, Werte und Emotionen bei der Entwicklung von intelligenten Maschinen sind. Sie bekommen ein Gefühl dafür, welche beruflichen Kompetenzen sie für die Mensch-Maschinen-Kollaboration brauchen werden.“

Die „Computational Thinking Workdays“ sind ein neues Projekt der Bildungsinitiative „Technik – Zukunft in Bayern 4.0“. Mehr Informationen finden Sie auf der Projektseite

Die ersten Computational Thinking Workdays

Die ersten Computational Thinking Workdays